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Montag, 24. Februar 2014

Chili sine Carne





Howdy ihr Revolverhelden!!

Ein Chili ist ne einfache Art deftig sein Gemüse zu verarbeiten und auf seine Proteinration zu kommen. Perfekt auch für ein Greenhorn oder in der Dose über'm Lagerfeuer in der Prärie.
Ich habe das Chili auch schon einfach nur mit Mais und Kidneybohnen gemacht. Ich stell euch hier aber mal meine eher orientalisch angehauchte Variante vor, die aber echt was hergibt:

1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Kichererbsen
passierte Tomaten (nach Bedarf)
1 Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
Chili in allen Varianten und Geschmäckern (bei mir: 1 superscharfe Chilischote, Paprika scharf und Chiligewürz)
Falafel

Ich bin kein Fan von Sojagranulat. Es erfüllt seinen Zweck und ist relativ geschmacksneutral - passt also (fast) immer.Trotzdem verzichte ich gerne darauf.
Wie üblich kommen diese Rezeptideen bei mir aus dem Labor, ich experimentiere rum, verbrauche Reste, miste meine Küche aus, finde neue Ideen :D Deshalb war bei mir die Falafel auch meine kläglichen Reste aus einer Fertigmischung, Falafel sind aber supereinfach selber zu machen, bei Gelegenheit lade ich euch ein Rezept hoch.

Für das Chili, einfach die Zwiebel klein hacken, zusammen mit dem Knoblauch und der Chilischote kräftig anbraten. Den Falafelteig in kleinen Krümeln dazu geben und mitbraten, bis sich eine Kruste um die kleinen Falafelbrösel bildet, dadurch saugen sie sich nachher nicht mehr so mit Flüssigkeit voll.
Die Bohnen, Kichererbsen und was ihr sonst noch Leckeres habt (Mais, Paprika, Tomaten, ect.) dazu geben und mit den passierten Tomaten ablöschen. Mit Chili, Paprika, Pfeffer und wer mag Kümmel nachwürzen.

Also, packt das Schießeisen weg, bindet den Bronco an und ab in Saloon!
Dafür hör ich jetzt auch mit den schlechten Cowboy-Witzen auf ;) 

Adios Muchachos!

Montag, 3. Februar 2014

Veggie Shepards Pie





Nach all dem Stress letztes Jahr und eigentlich immernoch (Praktikum, Examen, ect.) freu ich mich, doch endlich mal wieder was hochladen zu können. Ich befürchte fast es ist mehr Ablenkung und Prokrastination, aber wie ich finde eine schöne Art :)

Shepards Pie ist ein traditionelles britisches Gericht, dass ich schon immer furchtbar lecker fand. Im Prinzip besteht es aus zwei Schichten, unten eine Grundlage aus Hackfleisch (eigentlich mit Lamm), darauf Kartoffelbrei und alles mit Käse überbacken. Alles easy-peasy, perfekt zum Reste verbrauchen :D Endlich habe ich es geschafft, dass ganze vegetarisch und mit ein paar Tricks auch vegan zu machen!

1. Schicht:

1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
Haselnüsse (gemahlen und vielleicht ein paar ganze)
Brotkrumen (ich denke ein halbes Brot muss es schon sein. Aber ohne Kruste!)
Champignons
Tomatenmark/-püree
Gemüsebrühe
Pfeffer, Oregano, Basilikum

Knoblauch und Zwiebel andünsten, bis sie glasig werden. Pilze dazu und gut anbraten. Haselnüsse und Brot mitrösten. Alles gut vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. Ruhig großzügig sein, das Brot und die Kartoffeln schlucken ziemlich. Alles mit Tomatenmark und Gemüsebrühe ablöschen, aber Achtung! Es geht nur darum, dass die Masse gut zusammenhält. Also wirklich vorsichtig, lieber zu wenig als zuviel ;)
Alles in eine hohe Schüssel geben und mit Kartoffelbrei bedecken (auf die Erklärung wie der geht, hab ich jetzt einfach mal verzichtet^^). 
So, eigentlich wird jetzt alles mit Käse überbacken, bis dieser schön verlaufen ist und ne braune Kruste bekommt. Vegan kann man natürlich gleich darauf verzichten oder mit Käse-Ersatz arbeiten, zum Beispiel aus Nüssen *jammi*

Die Brotschicht ist allemal auch eine tolle Grundlage für andere Gerichte, auch als Füllung stelle ich mir das super-lecker vor! Natürlich steht einem der komplette Gemüsegarten zur Verfügung, was die Verfeinerung des Ganzen betrifft. Karotten und Erbsen passen optimal!

Also haut rein :D

Montag, 21. Oktober 2013

Bulgurpfanne





Bulgur ist eine tolle Alternative zu Reis oder den immer wieder gleichen Nudeln =__='
Was man beachten sollte: kräftig würzen! Der Hartweizen schluckt ziemlich viel Geschmack, drum darf hier ordentlich zugelangt werden :D

Damit es für 4 Personen reicht braucht ihr:

1 Tasse Bulgur
1 Paprika (+ gebratene Paprika - hatte ich im Glas)
Oliven
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose pürierte Tomaten
Pilze
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
Oregano, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Chili

Falls nötig den Bulgur in einem Topf mit dem 1-1,5-fachen seiner Menge 10 Minuten köcheln lassen. Es gibt aber auch schon fertigen Bulgur, der muss dann nur quellen. Daneben die Bohnen in einer Pfanne mit Zwiebel und Knoblauch anbraten, dann das restliche geschnittene Gemüse dazu und mitbraten. Bulgur dazu und mit den Tomaten ablöschen. Wie gesagt, kräftig würzen, alles schön vermengen und fertig :)

Das einfachste Essen für arme und hungrige Studenten :D


Sonntag, 6. Oktober 2013

Pfannkuchen


Halloa!
Der Titel ist so einfach wie das Rezept. Der Trick ist die Eier und die Margarine durch eine Banane auszutauschen. Und die Milch natürlich mit Sojamilch :)

Wie immer, wenn's schnell gehen muss, hier die ungefähren Angaben für 2 Personen:


3 Tassen Mehl
2 Tassen Sojamilch
1 Päckchen Backpulver
1 große Banane
Zucker, Stevia oder anderes Süßungsmittel nach Bedarf und Geschmack

Falls der Teig zu fest ist mit Sojamilch nachhelfen, ist er zu dünn mit Mehl. Die Banane schmeckt man kaum im fertigen Pfannkuchen, sie sorgt einfach für das Volumen, die Cremigkeit und bindet neben dem Mehl zusätzlich alles zusammen.
Wer mag kann kleine Apfelstücke in den Teig mischen und mit Zimt würzen. Herzhafter wird's mit einer Prise Salz und Pfeffer, Zwiebel und Petersilie. 

Das ist auch ein absolut einsteigerfreundliches Rezept, da meckert nicht mal mein T-Rex-Tischnachbar :D

Montag, 30. September 2013

Blaue Bratkartoffeln mit Curry-Ketchup


Nein, diese blau-lila Trümmer sind keine Kieselsteine, sondern blaue Kartoffeln - genauer gesagt, Blaue Schweden! Das ist eine alte, sehr köstliche Kartoffelsorte. Sie ist eine eher mehligkochende Sorte und macht sich außerdem sehr gut in Eintöpfen und Suppen. Überraschenderweise behält sie ihre intensive Farbe auch nach dem Kochen und Braten.
Worum's in diesem Artikel aber eigentlich geht, sind die Soßenkleckse auf den Kartoffeln - ein salzfreies, fix zubereitetes Curry-Ketchup:

1 EL Tomatenmark, salzfrei
etwas Curry-Mischung
1 EL heißes Wasser

Alles gut umrühren, fertig. Ich esse nicht oft Ketchup, außerdem möchte ich auf den ganzen Zucker und das ganze Salz gerne verzichten. Darum ist es ganz praktisch, wenn man sein eigenes, gesünderes Ketchup innerhalb von Sekunden mit Zutaten zubereiten kann, die man meist ohnehin zuhause hat!

Dienstag, 10. September 2013

Sandwich-Creme

Warum steht da oben was von Sandwich-Creme, wo doch hier gar kein Sandwich abgebildet ist? Ganz einfach! Weil meine fix zusammengeschusterte Soße für die Zucchini bestimmt auch, wenn nicht noch besser, auf ein Vollkornweckle mit Salatblatt passt! Und Tomaten dazu! Und Zwiebeln! Uuund nen Veggi-Burger! Ok, jetzt übertreib ich langsam...
Für die Sandwich-Creme braucht ihr:

1 Tomate
1 EL Erdnussbutter, ungesüßt
1 Frühlingzwiebel
1/2 Zitrone, entsaftet
etwas frische Chilischote
etwas Pfeffer

Alles schön fein pürieren. Schmeckt zu den Zucchini schon sehr gut, aber ich hol mir später noch ein Brötchen und schmeiß es da auch mal drauf ;)
Wer Erdnuss nicht mag, kann auch Sesammus nehmen, das ist im Geschmack nicht so intensiv.

Donnerstag, 5. September 2013

There's a new shop in town!

Jaa, richtig gehört und Tübingen kann sich glücklich schätzen! Denn der Neuzugang in der Fast-Food-Landschaft darf sich fair und vegan nennen - also ganz nach unserem (und wohl auch Tübingens) Geschmack.


Kasvis (von finn. Gemüse, vegetarisch??) hat am 31.08. seine Tür für die hungrige Bevölkerung geöffnet und wir mussten natürlich gleich mit testen!
Das Angebot besteht ausschließlich aus rein pflanzlichen Produkten, die zudem aus fairem Handel und ökologischer Landwirtschaft stammen.

Wer jetzt denkt, da gibts dann sicher nur Salat hat entweder unseren Blog erst entdeckt oder kann sich gleich im Kasvis eines besseren belehren lassen. Das Angebot ist vielfältig und für den Inhalt und was dahinter steckt auch echt preiswert!




Vom Salat (ich habe nie gesagt, dass es den dort nicht gibt ^^) über den natürlich fleischfreien Gyros-Teller und dem Sonntags....ähm Seitans-Braten, über die Limonade, bis hin zum Cappuccino mit Sojamilch findet sich im Kasvis alles was das vegane Herz begehrt ohne dass der studentische Geldbeutel allzu sehr belastet wird.


Wer die veganen Spezialitäten nicht draußen vor der Tür genießen möchte, hat natürlich die Möglichkeit diese im hellen und einladenden Obergeschoss zu tun, das bequem mit Bänken und Tischen ausgestattet ist. Gleichzeitig kann man sich dann dort auch noch überlegen, was man aus der großen Vielfalt der Wheaty-Produkte mit nach Hause nehmen möchte. Denn gleichzeitig ist das Obergeschoss auch noch ein kleiner Shop, der Lust auf mehr macht!



Die Wheaty-Produkte sind manchen von euch vielleicht schon aus dem Alnatura oder "vegan wonderland" bekannt. Tatsächlich gehört die Produktreihe zur TOPAS-Familie, die Klaus Gaiser im schönen wie auch innovativen Baden-Württemberg gründete, ganz genau sogar hier um die Ecke in Mössingen.
Die Idee sind vegane Fleischalternativen aus Weizeneiweiß auf Grundlage der chinesisch-japanischen Seitantradition. Da gibt es dann auch Aufschnitt, Würstchen und Grillschnecken. Jetzt gibts also keine Ausrede mehr, am (vielleicht) letzten Grillwochenende nicht auch kräftig Grillgut anzuschleppen ;)

Natürlich lassen auch wir uns da nicht lumpen und arbeiten uns fast einmal durch die Speisekarte. Mit an den Neckar durften also:

Inge's Schnitzelweckle  
Carla's Chorizabrötchen
Ulla's K-Dog
Hui Ching's Wrap 'n Meaty











Im Großen und Ganzen sind die Fast Food Ideen kreativ, gesund und lecker. Die Wheaty Produkte sind vom Geschmack und vom Biss her absolut überzeugend. Der K-Dog erinnert schwer an Räuchertofu, was aber definitiv kein Nachteil sein soll. Auch das Schnitzel sieht nicht nur aus wie Schnitzel, sondern ist auch geschmacklich dem Orginal sehr nah (ich muss sagen ganz unvegan: Es schmeckt besser als echtes Schnitzel, da ich keine Sorge haben muss, dass das Fleisch diesen schweinigen Stall-Geschmack bekommt, wenn ihr wisst was ich meine....). Als kleiner Tipp von unserer Seite wäre nur, dass die Wheaty-Produkte es nicht nötig haben in der Remoulade (z.B. im Wrap, da mussten wir den Fleischersatz richtig suchen) oder Ketchup zu ertrinken, dazu sind sie viel zu lecker :-P
Also, abschließend ist zu sagen, Kasvis bietet garantiert für einen kleinen Snack auf dem Weg in die Stadt/zum Bahnhof/zur Arbeit/zur Uni die richtige Anlaufstelle. Auch für eingefleischte Tierverzehrer lohnt sich ein kleiner Abstecher, die Mitarbeiter sind super nett und helfen gerne bei der Auswahl, wobei wir hier das Schnitzelweckle und den K-Dog mal als Favoriten anführen.  
Nächstes Mal versuchen wir uns dann in den größeren Menüs, lasst euch überraschen! Oder, wer schon auf den Geschmack gekommen ist: Ab an die Mühlstraße, gegenüber vom Lustnauer Tor und selber ausprobieren!

Sonntag, 1. September 2013

Frankensteins Käse-Monster

Wie versprochen hab ich das Käse-Experiment nicht aufgegeben!
Drum ihr mein 2. Monster:

2 EL Margarine
3 gehäufte TL Mehl
eine ca 10 cm lange "Schnur" Senf
2 EL Hefeflocken
300 ml Wasser
eine ordentliche Prise Salz

Margarine braten und mit dem Mehl, wie bei einer Mehlschwitze verrühren. Mit der Hälfte des Wassers verdünnen und aufkochen lassen. Senf, Salz und Hefeflocken einrühren und immer kräftig weiterrühren. Rest Wasser noch dazu und nochmal aufkochen.





Ich hab mir heut die Pizza gespart und einfach mal auf ne Brötchenhälfte gestrichen. Einmal mit Tomatenpesto, einmal pur.


Und tatsächlich...mit dem nötigen Saft (man sieht, es geht auch ohne Blitze)...


ES LEEEEEEBT!!!!!!


und schmeckt auch noch gut :D 
Ich bin begeistert! Für Pizza ist dieser Käse fast perfekt. Grundsätzlich schmeckt die Creme sehr würzig. Sicher aufgrund der Hefe und dem Salz. Diese Würzigkeit suggeriert das "Käsehafte", allerdings würde ich die Creme nur warm essen, kalt schmeckt sie (mir) etwas seltsam.

Curry mit Auberginen-Mix





Eigentlich wollte ich ja nur das Tofu verkochen. Dann ist es im Bioladen aber über mich gekommen, als ich die ganzen tollen Gemüse sah. Ein Curry musste her! Weil im Curry alles gleich aussieht, hab ich die Zutaten vorher für euch fotografiert: 

1 rote Karotte
2 Möhren
1 Spitzpaprika
1/2 weiße Aubergine
1/2 runde, lila Aubergine
300g rote Kartoffeln

Ich weiß, ich hab's schon mal gesagt, aber wenn ihr die roten Karotten mal irgendwo seht, kauft sie! Sie halten länger als normale Karotten und schmecken herrlich süßlich karottig.



350g Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen

 Von links oben nach rechts unten:

2 EL Kokosfett
250g gemischter Reis
2 verschiedene Currypulver und Zimt
1 Chili
1/2 Block Tofu

Das Kokosfett hab ich im Kühlschrank gelagert, darum musste ich den Block abraspeln.
In dem Kokosfett bratet ihr Zwiebeln, Knobi und Tofu an. Ablöschen und den Rest des Gemüses dazugeben.
An Curry-Pulver hab ich noch einiges mehr als die abgebildete Menge gebraucht. Insgesamt ergibt das 4 Portionen, was die ganze Sache ziemlich low fat macht. Das fettigste an dem Rezept sind das Tofu und das Kokosfett, was zusammen ca. 40g Fett ergibt. Unnötig zu sagen, dass es trotzdem (oder gerade deswegen) extrem lecker war! :D
Ganz salzfrei war es allerdings nicht, weil in einer der Curry-Mischungen schon was mit drin war, darauf sollte man beim Einkauf achten. Ein gutes Gewürz sollte nicht mit (billigem) Salz gestreckt sein.

Donnerstag, 29. August 2013

Linsen im Sommer





Linsen im Sommer, na sowas! Also ich mag Linsen ja sehr gerne, aber ich Wirklichkeit gibt's das heute nur, weil mein ganzes Obst noch nicht reif ist! Ich hatte eigentlich mehr Lust auf was Frisches, darum gibt's einen schnellen, aber sommerlichen Salat dazu:

150g gelbe Linsen
Paprikagewürz
Wasser

2 Tomaten
Romana-Salat
Pflücksalat
Pak Choi
1 Limette
etwas Sesam

Richtig, der Salat ist nur mit Limettensaft angemacht. Schmeckt herrlich leicht und entschädigt für meine fruchtlose Zeit ;)
Ich weiss, das ist kein richtiges Rezept, aber so läuft's im Alltag nun mal, darauf muss man vorbereitet sein!

Mittwoch, 28. August 2013

Heather's Kartoffelrösti

Huiuiui heute Premiere, erster Post mit meiner neuen Blog-App :D


So, diese leckeren Kartoffelrösti gab's heut abend bei meiner Spitzen-Schwiegermutter in spe.

Und los geht's:
(für 4 Personen)

2kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
6-7 Champignons
etwas Mehl
etwas Sojamilch
Salz
Pfeffer
Petersilie
Chili

Kartoffeln schälen und raspeln. Würzen und etwas Mehl und Sojamilch zufügen, um die Eier zu ersetzen. Banane wollte ich nicht und Ei-Ersatz war nicht da. Aber so gings auch :)
Mit einem Esslöffel kleine Taler in die Pfanne drücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
Dazu Apfelmus, gerne selbstgemacht, wer hat ;)

Dienstag, 27. August 2013

Tomaten-Spinat-Schüssel

Tomate - auf "japanische" Art!
Riesen Kohldampf und nix zu essen im Haus, außer:

200g gemischten Wildreis
7 Tomaten
1/2 Packung Tiefkühl-Spinat
1/2 Stück Tofu
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Sesam
etwas Muskat
etwas Öl
etwas Wasser

Reis kochen (brauner braucht länger als weißer). Zwiebel, Knoblauch und Tofu in Öl braten, Spinat mit Wasser zugeben und abdecken. Anschließend mit etwas Muskat würzen. Tomaten klein schneiden.
Alles schön herrichten und mampfen!
Wer etwas mehr Würze braucht, dem empfehle ich etwas Curry zum Spinat zu mischen!

Montag, 26. August 2013

Deftiges Schnitzel mit Bratensoße




Okay, gleich mal ganz unverblümt vorweg: Dieses Rezept rockt. Ich wollte besonders deftige Hausmannskost kochen und das ist mit diesem Rezept auch gelungen. Genau das Richtige für Fleisch-Vermisser. Aber ganz langsam von vorne.

Die Schnitzel für eine Person, bei Bedarf die Menge entsprechend der Anzahl der hungrigen Mäuler multiplizieren:

4 kleine Sojaschnitzel aus Trockensoja
1 EL Schnitzelgewürz "Wiener Mischung"
1 TL Tomatenmark
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 TL Chili
1/4 TL Knobipaste (s.u)
etwas Wasser

Die Schnitzel in sprudelndem Wasser 15min kochen, etwas abkühlen lassen und dann das überschüssige Wasser ausdrücken. Wenn man viel Zeit hat, kann man sie in ein Tuch schlagen und für eine Stunde oder so einen Topf draufstellen, der das Ganz ausdrückt. Man sollte sie danach aber trotzdem nochmal einzeln von Hand ausdrücken. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade mischen und die Schnitzel darin einlegen - bei mir waren's vielleicht 2-3 Stunden, das hat locker gereicht. In der Pfanne knusprig braten.

Für die Bratensoße habe ich mich von Heiners Rezept von Koch's Vegan inspirieren lassen:

1 kleine Zwiebel, püriert
1/4 TL Knobipaste (s.u.)
1/4 roter Paprika, püriert
1 Karotte, püriert
4 Chamapignon, püriert
1 EL Tomatenmark
1 EL Würzhefeflocken
1 EL feines Sojagranulat
2 EL Himbeer-Balsamico
200-300ml Wasser

Die pürierte Zwiebel mit der Knobipaste in etwas Öl braten. Die Knobipaste besteht aus in Öl püriertem Knoblauch und ist so im Kühlschrank lange haltbar.
Wenn die Zwiebel langsam braun wird, Paprika-, Karotten- und Pilzpüree dazugeben und mitbraten.
Mit Balsamico ablöschen. Falls ihr keinen Himbeer-Balsamico habt, geht auch jeder andere Essig mit etwas Zucker.
Wasser hinzugeben; Tomatenmark und Würzhefe je nach Geschmack. Das feine Sojagranulat hab ich nur rein getan, um "Fleischflusen" aus echter Bratensoße zu imitieren, könnt ihr auch getrost weglassen. Eine Weile köcheln und eindicken lassen - umso länger desto besser!
Als Beilage gab's bei uns, neben einem gemischten Salat, auch Vollkorn Dinkelnudeln, die sehr fein und lecker waren - und außerdem in 5min schon durch! Probiert sie mal aus!


Stefan meint übrigens, wenn man die Schnitzelchen klein geschnitten in die Soße wirft, geht das Ganze auch locker als extrem leckeres Gulasch durch.
Ein voller Erfolg, juchuuu! :D


Weder fettarm, noch salzfrei, aber vegan und super lecker!

Sonntag, 25. August 2013

Brotaufstriche






Wie man merkt ist heute Sonntag und ich habe ein bisschen Zeit herum zu experimentieren und die Ergebnisse natürlich sofort mit euch zu teilen :D
Hier also meine wunderschönen selbstgemachten veganen Brotaufstriche. Und da das Leben vielfältig ist, gibts gleich zwei Sorten, einmal würzig-herb und einmal süß-fruchtig.


Olive-Tomate-Cashew-Aufstrich

Hierfür muss in den Mixer:

8-10 Oliven
2 mittelgroße Tomaten
etwas Tomatenmark
etwas Senf (für alle die sich salzarm/frei ernähren möchten, passt beim Senf und dem Tomatenmark auf. Senf mit Meersalz statt (Jod)Salz ist der von Zwergenwiese oder Byodo)
eine Handvoll Cashewnüsse (vorher wässern)
Öl nach Bedarf

Wenn alles schön zerkleinert ist, alles mit Kräutern abschmecken und nochmal kurz durchmischen. Ich nahm für meinen Aufstrich natürlich Pfeffer, aber auch Oregano, Basilikum und etwas Chili.


Mango-Pfirsich-Nuss-Aufstrich

Dafür benötigt ihr:

eine halbe Mango
einen Pfirsich
4-5 Datteln
1-2 EL Tahin
Sonnenblumenkerne
Öl
einen Schuss Zitronensaft
etwas Zimt

Die Datteln und die Sonnenblumenkerne wässern. Dann alles in den Mixer und mit Öl und Zitronensaft abschmecken. 
Falls ihr euch fragt, wo die Nuss in der ganzen Geschichte ist, ich finde das ganze Mus hat durch die Datteln und vor allem die Sonnenblumenkerne einen nussigen Geschmack bekommen. Außerdem hatte ich auf meinem Etikett keinen Platz für Mango-Pfirsich-Sonnenblumen-Dattel-Aufstrich ;)

Wenn ihr es raw-vegan (zumindest Mango-Pfirsich) wollt, einfach so lassen und genießen. Beide Aufstriche funktionieren ohne aufkochen. 
Ich habe beide Aufstriche in der Pfanne superheiß angeröstet und gleich in die Gläser abgefüllt. Schraubdeckel drauf und auf den Kopf stellen. Dadurch sollen die Kreationen länger haltbar sein und ich finde sie schmecken auch etwas anders und die Aromen verbinden sich schöner :)

Viel Spaß beim nachmachen - selber machen - neu erfinden

Freitag, 23. August 2013

Gemüsekracker Variation

Heute fix auf den Tisch: Gemüsekracker mit Tomatensoße!

Soße:
7 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen

Alles mixen und so lang wie möglich im Topf kochen. Derweil können die Gemüsekracher im Ofen vor sich hin brutzeln. Ideal, wenn man nebenbei noch Hausarbeiten oder Ähnliches zu verrichten hat, weil sich das Essen praktisch von selbst kocht! :3

Mittwoch, 21. August 2013

Gemüsekracker

Vom Entsaften hatte ich noch jede Menge Trester, also Pflanzenfaser übrig. Der Entsafter hat in den Resten zuviel Flüssigkeit gelassen, als dass ich sie einfach so wegschmeißen konnte... Also hab ich pikante Gemüsekracker gemacht, die so gut sind, dass ich mir um anfallenden Müll beim Entsaften keine Sorgen mehr machen muss!

Der Trester besteht aus:
4 Selleriestangen
2 Fenchelstangen
1-2 Romanasalate
1/2 Gurke
8 Tomaten

2 EL Süßlupinenmehl (Info siehe unten)
2 EL Haferflocken, ungezuckert
2 TL Tomatenmark, ungesalzen

Für die Dipps (von links nach recht auf dem Foto):
Zwergenwiese Mango-Chili Brotaufstrich (mit Meersalz)
Senf (mit Salz)
Tomatenmark (ohne Salz)

Als Beilage Reis von gestern.

Trester, sowie Mehl, Haferflocken und Tomatenmark gut mischen und in kleine Nockerln formen. Im Ofen ca. 20-30min bei 180°C. Sie duften nach Gemüsebrühe, wenn sie braun werden!!
Das Süßlupinenmehl ist sicher durch jedes andere Mehl austauschbar, am besten vielleicht Sojamehl, weil es gut bindet aber nicht mehlig schmeckt. Lupinmehl hat alle essentiellen Aminosäuren und schmeckt roh mehlig-süßlich.
Durch das Tomatenmark schmecken die Dinger auch ohne Salz pikant und werden außen auch ohne Öl leicht knusprig. Ansonsten einfach mit etwas Öl bestreichen oder in der Pfanne braten für mehr knusper ;)
Wenn man die "Kekse" noch länger im Ofen lässt, werden Cracker fürs Kino draus! :P

A Bowl Full of Rice!

Iiiich war gestern am Verhungern. Nach 3 Wochen wieder zurück in der Stadt hatte ich kein reifes Obst zu Hand, nur Trockenfutter und Gemüse. Also hab ich mir einfach mal ne Ramen-Schüssel voll braunen Wildreis mit Gemüse gemacht:

250g gemischter Wildreis
1 Aubergine
3 kleine Zucchinileins
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 TL Chiliöl
4 Cocktailtomaten

Den Reis nach Packungsangabe kochen, was bei braunem Reis länger dauert als bei Weißem.
Zwiebel und Knoblauch würfeln und in dem Öl anbraten. Ablöschen und klein gewürfelte Aubergine dazugeben und bei geschlossenem Deckel dünsten, bis sie eher matschig ist. Zucchini raspeln und erst dazugeben, wenn der Herd aus, sodass sie quasi roh bleiben. Alles in eine Schüssel schichten, dekorieren und genießen!
Die frischen Zucchini schmecken herrlich, sodass das Chiliöl als Würzung vollkommen ausreicht. Sucht euch immer die dünnsten Zucchini raus, die sind die besten! Wer mag, kann Pfeffer dazugeben. Sojasoße würde den feinen Zucchini-Geschmack schnell überdecken, darum rate ich davon ab.
Wer mag, kann zur Deko auch Sesam drüber streuen.
Das Gemüse schmeckt übrigens auch kalt sehr gut!

Montag, 19. August 2013

Maiskolben!


Einfach Maiskolben!
Zur Zeit findet man sie frisch im Gemüseregal, im Bioladen und auf dem Markt. Maiskolben sind frisch so schmackhaft und leicht süßlich, sodass man endlich nachvollziehen kann, warum von Zuckermais die Rede ist.

Es gibt einen Trick, wie Maiskolben besonders gut gelingen:
Die Blätter zum Kochen dranlassen, bzw. beim Einkauf darauf achten, dass noch Blätter dran sind.
Maiskolben in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Wichtig: Kein Salz hinzugeben, Salz macht die Kolben zäh und wir wollen sie zart! Das Wasser nur kurz zum kochen bringen, den Herd ausschalten bzw. auf niedrige Stufe stellen und die Maiskolben bei verschlossenem Deckel ca. 15min simmern lassen. Aus dem Wasser nehmen und Blätter entfernen. Fertig!

Frisch schmecken sie so gut, dass man weder Butter noch Salz braucht! Wenn man das mal gegessen hat, will man keinen vakkum verpackten, vorgegarten Mais mehr.

Sonntag, 11. August 2013

Classic Creamy Coconut Curry



Bevor ich anfange entschuldige ich mich für das Hipsterbild....aber ich hab ne neue Kamera-App, die Treppe hab ich schon länger :D

So, heute gabs mein Curry, aber diesmal VEGAN!
Und ich muss sagen, seeeeehr lecker, auch ohne double Cream und Chicken (auch wenn das gut in den Titel gepasst hätte). Aber schnell zum Rezept:

1 Packung Taifun Curry Tofu (optional)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 getrocknete Chilischote (meine sind superscharf, falls ihr andere habt natürlich mehr)
1/2 Dose Kokosmilch
ca 100 ml Sojasahne
1 cm frischer Ingwer
Curry
Kurkuma
Pfeffer
1 große Karotte
1 rote Paprika
1 Riesenchampion
3 Minimaiskölbchen (aus'm Glas)
2 Scheiben Ananas *

Basmatireis

* Wollte frische Ananas im Rewe kaufen, gab's leider nicht :-( 
Aber: Bei den Dosenananas gibt es (und jetzt kommt's) von Rewe Beste Wahl eine kleine Dose mit Ananas in Ananassaft. Ohne Zucker und sogar FairTrade :D


Zwiebel, Knoblauch und Chili in einer Pfanne mit Erdnussöl (oder anders Öl, was ihr da habt) glasig braten. Den Ingwer klein reiben und in die Pfanne. Den Tofu kleinschneiden und mitbraten. Danach Karotte kleinraspeln und dazu geben. Ordentlich Curry, Pfeffer und Kurkuma in die Pfanne und schnell verrühren (Gewürze schmecken etwas herber, wenn sie gebraten werden, anstatt einfach in die Soße eingerührt). 
Alles mit Kokosmilch und Sojasahne ablöschen und aufkochen. Paprika und Pilze dazu geben. Weiter köcheln lassen. Die Ananas dazu und einen Schuss Ananassaft dazu geben. Ganz am Schluss die Maiskölbchen in 3-4 Stücke schneiden und dazu geben. 
Nochmal kurz aufkochen lassen und dann mit dem Basmatireis genießen und sich freuen \(^_^)/

Tomaten-Topfauflauf

Manchmal experimentiere ich einfach gern herum. Und wenn man eine Idee hat, die nach Umsetzung schreit und das Ergebnis wird auch noch superlecker, dann ist das auf jeden Fall einen Eintrag wert! Ich präsentiere euch also den tomatigen Topfauflauf mit Quinoa:

1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1TL Öl
1TL getrocknete Chili

1kg Rispentomaten
200-250g Quinoa
1 Becher TK-Erbsen und TK-Möhren
3 kleine frische Möhrchen
70g frischen Spinat
etwas schwarzer Pfeffer

Zwiebel und Knoblauch würfeln und zusammen mit dem Chili im Öl leicht braun braten. Die Tomaten vierteln, oder bei großen achteln, dazugeben und bei geschlossenem Deckel vielleicht so 15min köcheln lassen.
Es muss kein Wasser hinzugegeben werden, denn das ist jetzt der ganze Witz: Wir kochen das Quinoa im Tomatensaft aus! Erbsen und Möhrchen hinzugeben, pfeffern und bei geschlossenem Deckel, besser noch mit Druckkochtopf, eine Weile köcheln lassen. Man kann sich auch mit Küchenrolle unter dem Deckel einfach einen "Druckkochtopf" basteln. Kurz bevor alles fertig ist, den Spinat drüber streuen und noch leicht mitdünsten.
Das Gericht kommt ohne Salz aus, schmeckt herrlich tomatig und macht schön satt.


Eine Portion Topfauflauf - liebevoll von Stefan arrangiert :D