Posts mit dem Label vegetarisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label vegetarisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. März 2014

Kokos-Panna Cotta mit Fruchtmus






Panna Cotta, ein Klassiker aus der italienischen Küche aus Sahne, Zucker und Gelatine. Eigentlich mit etwas Aufwand verbunden, ich habe aber in meinem neuen veganen Kochbuch eine einfache Variante gefunden, die ich natürlich direkt mit euch teilen will :) Und weil ich es nicht abwarten konnte, waren leider nicht alle Zutaten zuhause, weshalb ich euch in Klammer immer die Zutaten aus dem Originalrezept schreibe, damit auch alles seine Richtigkeit hat ;)

Zutaten:

Panna Cotta:
Saft einer halben Zitrone (2 Stängel Zitronengras und eine halbe Limette)
300 ml Kokosmilch
300 ml Sojasahne
75g Zucker
1 Packung Agartine (2 TL Agar Agar)
etwas Zimt

Fruchtmus:
1 Banane
eine handvoll roter Beeren
einen Schuss Zitronensaft
(im Original war es nur ein Granatapfel mit Kokoslikör - mir eindeutig zu süß!)

Die Kokosmilch mit der Sojasahne, Zucker, Agartine und dem Zitronensaft bei mittlerer Hitze aufkochen und dabei immer wieder umrühren. Die Creme muss mindestens 2 Minuten kochen, damit die Masse gelieren kann.
Dann alles in ausgespühlte Förmchen gießen und mindestens 6 Stunden zugedeckt kalt stellen (am besten über Nacht im Kühlschrank), bis die Panna Cotta fest ist.
Zum Servieren die Förmchen kurz in heißes Wasser stellen und die Panna Cotta am Rand mit meinem spitzen Messer lösen. Ich hab das ganze in einfachen Gläsern gemacht. Die Masse ist richtig schön geliert, weshalb ich einfach den ganzen "Körper" etwas zur Seite gedrückt habe, damit sich der Unterdruck ausgleicht. Dann flutscht die Panna Cotta ganz leicht aus dem Glas und man kann sie schön stürzen :)
Die Banane und die Früchte zusammen mit etwas Zitronensaft pürieren und vorsichtig über das Dessert gießen und mit ganzen Früchten garnieren.

Das Ganze reichte bei mir für 3 große Portionen (2 größere Gläser und das kleinere ist auf dem Foto!), wenn man es also als Nachtisch essen möchte, reicht alles sicherlich für 4-6 kleinere Portionen. Im Nachhinein glaube ich, dass eine halbe Packung Agartine auch gereicht hätte, wobei die Konsistenz der Panna Cotta so richtig schön fest war :) Ich habe auch noch etwas Zimt in die Creme eingerührt, was danach einen schönen Vanilleeffekt hatte und der Panna Cotta eine schöne Farbe verlieh!

Montag, 3. Februar 2014

Veggie Shepards Pie





Nach all dem Stress letztes Jahr und eigentlich immernoch (Praktikum, Examen, ect.) freu ich mich, doch endlich mal wieder was hochladen zu können. Ich befürchte fast es ist mehr Ablenkung und Prokrastination, aber wie ich finde eine schöne Art :)

Shepards Pie ist ein traditionelles britisches Gericht, dass ich schon immer furchtbar lecker fand. Im Prinzip besteht es aus zwei Schichten, unten eine Grundlage aus Hackfleisch (eigentlich mit Lamm), darauf Kartoffelbrei und alles mit Käse überbacken. Alles easy-peasy, perfekt zum Reste verbrauchen :D Endlich habe ich es geschafft, dass ganze vegetarisch und mit ein paar Tricks auch vegan zu machen!

1. Schicht:

1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
Haselnüsse (gemahlen und vielleicht ein paar ganze)
Brotkrumen (ich denke ein halbes Brot muss es schon sein. Aber ohne Kruste!)
Champignons
Tomatenmark/-püree
Gemüsebrühe
Pfeffer, Oregano, Basilikum

Knoblauch und Zwiebel andünsten, bis sie glasig werden. Pilze dazu und gut anbraten. Haselnüsse und Brot mitrösten. Alles gut vermengen und mit den Gewürzen abschmecken. Ruhig großzügig sein, das Brot und die Kartoffeln schlucken ziemlich. Alles mit Tomatenmark und Gemüsebrühe ablöschen, aber Achtung! Es geht nur darum, dass die Masse gut zusammenhält. Also wirklich vorsichtig, lieber zu wenig als zuviel ;)
Alles in eine hohe Schüssel geben und mit Kartoffelbrei bedecken (auf die Erklärung wie der geht, hab ich jetzt einfach mal verzichtet^^). 
So, eigentlich wird jetzt alles mit Käse überbacken, bis dieser schön verlaufen ist und ne braune Kruste bekommt. Vegan kann man natürlich gleich darauf verzichten oder mit Käse-Ersatz arbeiten, zum Beispiel aus Nüssen *jammi*

Die Brotschicht ist allemal auch eine tolle Grundlage für andere Gerichte, auch als Füllung stelle ich mir das super-lecker vor! Natürlich steht einem der komplette Gemüsegarten zur Verfügung, was die Verfeinerung des Ganzen betrifft. Karotten und Erbsen passen optimal!

Also haut rein :D

Montag, 21. Oktober 2013

Bulgurpfanne





Bulgur ist eine tolle Alternative zu Reis oder den immer wieder gleichen Nudeln =__='
Was man beachten sollte: kräftig würzen! Der Hartweizen schluckt ziemlich viel Geschmack, drum darf hier ordentlich zugelangt werden :D

Damit es für 4 Personen reicht braucht ihr:

1 Tasse Bulgur
1 Paprika (+ gebratene Paprika - hatte ich im Glas)
Oliven
1 Dose Kidneybohnen
1 kleine Dose pürierte Tomaten
Pilze
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
Oregano, Pfeffer, Salz, Paprikapulver, Chili

Falls nötig den Bulgur in einem Topf mit dem 1-1,5-fachen seiner Menge 10 Minuten köcheln lassen. Es gibt aber auch schon fertigen Bulgur, der muss dann nur quellen. Daneben die Bohnen in einer Pfanne mit Zwiebel und Knoblauch anbraten, dann das restliche geschnittene Gemüse dazu und mitbraten. Bulgur dazu und mit den Tomaten ablöschen. Wie gesagt, kräftig würzen, alles schön vermengen und fertig :)

Das einfachste Essen für arme und hungrige Studenten :D


Sonntag, 6. Oktober 2013

Pfannkuchen


Halloa!
Der Titel ist so einfach wie das Rezept. Der Trick ist die Eier und die Margarine durch eine Banane auszutauschen. Und die Milch natürlich mit Sojamilch :)

Wie immer, wenn's schnell gehen muss, hier die ungefähren Angaben für 2 Personen:


3 Tassen Mehl
2 Tassen Sojamilch
1 Päckchen Backpulver
1 große Banane
Zucker, Stevia oder anderes Süßungsmittel nach Bedarf und Geschmack

Falls der Teig zu fest ist mit Sojamilch nachhelfen, ist er zu dünn mit Mehl. Die Banane schmeckt man kaum im fertigen Pfannkuchen, sie sorgt einfach für das Volumen, die Cremigkeit und bindet neben dem Mehl zusätzlich alles zusammen.
Wer mag kann kleine Apfelstücke in den Teig mischen und mit Zimt würzen. Herzhafter wird's mit einer Prise Salz und Pfeffer, Zwiebel und Petersilie. 

Das ist auch ein absolut einsteigerfreundliches Rezept, da meckert nicht mal mein T-Rex-Tischnachbar :D

Montag, 30. September 2013

Blaue Bratkartoffeln mit Curry-Ketchup


Nein, diese blau-lila Trümmer sind keine Kieselsteine, sondern blaue Kartoffeln - genauer gesagt, Blaue Schweden! Das ist eine alte, sehr köstliche Kartoffelsorte. Sie ist eine eher mehligkochende Sorte und macht sich außerdem sehr gut in Eintöpfen und Suppen. Überraschenderweise behält sie ihre intensive Farbe auch nach dem Kochen und Braten.
Worum's in diesem Artikel aber eigentlich geht, sind die Soßenkleckse auf den Kartoffeln - ein salzfreies, fix zubereitetes Curry-Ketchup:

1 EL Tomatenmark, salzfrei
etwas Curry-Mischung
1 EL heißes Wasser

Alles gut umrühren, fertig. Ich esse nicht oft Ketchup, außerdem möchte ich auf den ganzen Zucker und das ganze Salz gerne verzichten. Darum ist es ganz praktisch, wenn man sein eigenes, gesünderes Ketchup innerhalb von Sekunden mit Zutaten zubereiten kann, die man meist ohnehin zuhause hat!

Sonntag, 22. September 2013

Stuff-in-Muffin

Oje oje oje, schon ne ganze Ecke her, seit dem letzten Post! Ich hoffe unsere fleißigen Leser sind nicht allzu verschnupft, drum hier als Entschädigung was für unsere Naschkatzen :3


Ich präsentiere, die neueste Kreation aus dem Hause "Unverzichtbar, aber bitte vegan!", der Stuff-in Muffin! Schmeckt wirklich super lecker, schön saftig, schokoladig und durch die Beeren kriegt der Muffin eine leichte Säure in einem vanilligen Puddingbett *schwärm* Dabei geht der Stuff-in Muffin durchaus auch als stuffin' Muffin durch, also rechnet 2 pro Person :D

Muffinteig:
300g Mehl
25g Zucker
5g Stevia
30g Kokosflocken
1 Päckchen Backpulver
130g Margarine
1 EL Stärke
2 EL Kakao
300-350ml Sojamilch

Falls ihr euch (zu Recht) fragt, was das für eine seltsame Zuckerangabe sei, naja ihr kennt ja mittlerweile meine Herangehensweise an's Kochen und Backen. Alles etwas, nennen wir es explorativ. Und dann passiert es, dass mitten im Backen die Zutaten ausgehen. Aber erst hier zeigt sich der wahre kreative Freigeist. Übersetzt bedeutet das, dass laut Muffinrezept 80g Zucker gefordert waren. Stevia hat zwar eine höhere Süße als Zucker, aber nicht dessen Masse und Volumen, weshalb ich auf Kokosflocken als Zusatz umgestiegen bin. War schlußendlich 'ne super Idee. Falls euch jemand fragt, war das natürlich alles geplant :D
So, ihr packt also alles zusammen und verrührt alles schön kräftig, der Teig wird auch ziemlich zäh, wird dafür aber auch schön dicht und fest. Danach alles in Muffinförmchen und für ca. 20 min bei 180°C in die Röhre. Während die Muffins backen, kommt die Füllung dran und ich warne gleich mal vor, in einem Kochbuch (oder auf der Rückseite der Puddingpackung) würde das SO auch nicht stehen! Aber wo bliebe dann der Spaß ;)

Muffinfüllung:
250g Sojajoghurt
1 Päckchen Vanillepudding (achtet auf mögliche Gelantine!!)
150-200 ml Sojamilch
Stevia nach Bedarf
gefrorene Beeren

Die Sojamilch erhitzen und das Puddingpulver einrühren. Pudding vom Herd nehmen und den Joghurt hinzufügen. Obwohl besonders der Sojajoghurt von Alpro eigentlich schon süß ist, wollte ich meine Füllung richtig schön süß (wegen den sauren Früchten), weshalb ich mit Stevia nachgeholfen hab.
Die noch etwas warmen Muffins horizontal aufschneiden und einen Teelöffel voll von dem Pudding auf der Mitte des Unterteils setzen. Darauf noch ein paar Beeren und den Deckel wieder daraufsetzen, ungefähr so:


Dann das Ganze auskühlen lassen. Ging bei mir ca. 2-3 Stunden, dann wird der Pudding auch fester, aber durch den Joghurt nicht ganz so fest, wie normalerweise. Von der Füllung ist übrigens noch 'ne ganze Schüssel übrig, weil ich finde, dass man mit winzigen Mengen schlecht arbeiten kann ;) Wenn ihr also wirklich nur die Muffins machen wollt, dann reicht eigentlich auch ein Viertel der Angaben. Aber ratet mal, was es morgen nach der Arbeit als Nachtisch gibt ;)

Damit wär der nächste Kaffeeklatsch geritzt!

Dienstag, 10. September 2013

Sandwich-Creme

Warum steht da oben was von Sandwich-Creme, wo doch hier gar kein Sandwich abgebildet ist? Ganz einfach! Weil meine fix zusammengeschusterte Soße für die Zucchini bestimmt auch, wenn nicht noch besser, auf ein Vollkornweckle mit Salatblatt passt! Und Tomaten dazu! Und Zwiebeln! Uuund nen Veggi-Burger! Ok, jetzt übertreib ich langsam...
Für die Sandwich-Creme braucht ihr:

1 Tomate
1 EL Erdnussbutter, ungesüßt
1 Frühlingzwiebel
1/2 Zitrone, entsaftet
etwas frische Chilischote
etwas Pfeffer

Alles schön fein pürieren. Schmeckt zu den Zucchini schon sehr gut, aber ich hol mir später noch ein Brötchen und schmeiß es da auch mal drauf ;)
Wer Erdnuss nicht mag, kann auch Sesammus nehmen, das ist im Geschmack nicht so intensiv.

Montag, 9. September 2013

Früchtemüsli

Jammi Jammi Früchtefrühstück :D
Heute morgen hatte ich keine Lust auf Smoothie, aber fruchtig sollte es schon sein. Also habe ich kurzerhand meinen Smoothie etwas verfeinert und als "Müsli-Milch/-Joghurt" verwendet.
Er sieht so lecker fruchtig aus, und riecht auch schon total köstlich und diese Faaaaarbeee....aber wir wollen uns nicht mit Oberflächlichkeiten aufhalten. Es zählen ja schließlich die inneren Werte ;)

2 Bananen
2 Pflaumen
Sojajoghurt natur
2 Hände voll gefrorener Beeren
Müsli oder Haferflocken nach Wahl 
(achtet darauf, viele Müslis haben Honig als Süßungsmittel dabei. Wichtig je nach dem wie streng ihr das mit dem Honig seht.)

Bis auf das Müsli und einer Hand Beeren alles in den Mixer und schön cremig rühren. Bei dem Sojajoghurt wollte ich sparsam sein, aber wie es mit dem Zeug eben immer läuft: Vorsicht.......Vorsicht, ganz langsam......VORSICHT........ARGHH......und schon ist der halbe Becher drin. Ich muss sagen, hat dem ganzen nicht geschadet :)
Dann alles über das Müsli kippen und mit der anderen Hand Beeren garnieren.

Donnerstag, 5. September 2013

Raw Food Action Event!!




Super duper Raw Food Action Event!!!
Für dieses Großereignis haben sich alle unsere Autoren und ein paar Freunde getroffen und Rohköstlichkeiten gefeiert. Viel Gemüsegeschnippele, Obstpüriererei und Herumgedance in der Küche!
Angefangen haben wir mit den oben abgebildeten Gemüsewraps, frei nach Kristinas Burrito-Rezept:

große Salatblätter
Rucola
Gurke
Zucchini
Tomaten
Cherrytomaten
Paprika
Frühlingszwiebeln
Karotten
Avocado
Mungbohnensprossen

Für die Soße:
1 Zucchini
100-150g Sesam
3 Zitronen, entsaftet
2-3 Frühlingszwiebeln
1 roter Paprika
etwas Chilischote

Die große Kunst besteht darin, tatsächlich ein so großes Salatblatt zu finden, sodass man darin erfolgreich alle Zutaten einwickeln kann! Nachdem jeder ein, zwei mehr oder minder gut gewickelte Burritos verdrückt hatte, sind wir dazu über gegangen, alles als Salat aus der Schüssel zu essen ;)
Die Soße schmeckt wirklich köstlich, allerdings braucht man einen sehr guten Mixer, um den Sesam klein zu kriegen. Ersatzweise kann man auch gleich Tahini nehmen.

Die Mungbohnensprossen habe ich selbst gezogen, bei Interesse kann ich darüber mal einen eigenen Eintrag verfassen. Frische Sprossen schmecken wirklich köstlich!

Der Burrito in "Salatform" schmeckt genauso lecker!

Aber natürlich reicht selbst so ein großer Salat-Burrito nicht aus, dass man wirklich satt wird! Daher haben wir bei mehreren Runden Nachtisch nochmal so richtig zugeschlagen. Unter anderem gab es kleine Dattel-Beeren-Törtchen:

Dattel
Kokosflocken
Beerenmischung, tiefgekühlt
Bananen

Datteln und Kokosflocken mixen und als Boden in die Förmchen verteilen. Als Topping Beeren und Bananen pürieren und mit Kokosflocken dekorieren:




Danach haben wir es noch mit einem Topping aus Bananen, Vanille und Zimt probiert, auch sehr köstlich!!
Hoffentlich machen wir bald wieder so ein lustiges und schmackhaftes Raw Food Action Event! Aber nächstes Mal essen wir die Früchte vor dem Salat :D


Beerenfrühstück - Variation






Heute wollte ich unbedingt mal den ungesüßten Natur-Sojayoghurt von Sojade ausprobieren, der ausschließlich aus Soja, Quellwasser und Yoghurtkulturen besteht - natürlich bio. Ansonsten kommt das Frühstück eher improvisiert daher:

150g Heidelbeeren, tiefgekühlt
150g Himbeeren, tiefgekühlt
400g Sojayoghurt, naturell

Die Beeren habe ich vorher etwas antauen lassen und den Yoghurt etwas früher aus dem Kühlschrank genommen. Die Sonne hat dann ihr Übriges getan ;) Das "Müsli" hat schon eher wie eine Eiscreme geschmeckt! Und das zum Frühstück, grandios!
Abgesehen davon, dass Yoghurt ein hochverarbeitetes Produkt ist, ist es doch recht 80/10/10 verträglich. In 400g Yoghurt sind ca. 19g Protein, dafür aber nur knapp 12g Fett, das zum größten Teil aus gut verträglichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht.
Außerdem ist es sehr lecker und wird immer pinker, je mehr man die aufgetauten Himbeeren in den Yoghurt mischt :3
Das Ganze könnte ich mir, nett hergerichtet, auch super als Nachtisch vorstellen! So eine Art vegane "Wild Hilde", wie wir sie hier nennen. Im Original besteht sie außerdem noch aus Sahne und Baiser, jedoch ohne die Heidelbeeren.

Sonntag, 1. September 2013

Frankensteins Käse-Monster

Wie versprochen hab ich das Käse-Experiment nicht aufgegeben!
Drum ihr mein 2. Monster:

2 EL Margarine
3 gehäufte TL Mehl
eine ca 10 cm lange "Schnur" Senf
2 EL Hefeflocken
300 ml Wasser
eine ordentliche Prise Salz

Margarine braten und mit dem Mehl, wie bei einer Mehlschwitze verrühren. Mit der Hälfte des Wassers verdünnen und aufkochen lassen. Senf, Salz und Hefeflocken einrühren und immer kräftig weiterrühren. Rest Wasser noch dazu und nochmal aufkochen.





Ich hab mir heut die Pizza gespart und einfach mal auf ne Brötchenhälfte gestrichen. Einmal mit Tomatenpesto, einmal pur.


Und tatsächlich...mit dem nötigen Saft (man sieht, es geht auch ohne Blitze)...


ES LEEEEEEBT!!!!!!


und schmeckt auch noch gut :D 
Ich bin begeistert! Für Pizza ist dieser Käse fast perfekt. Grundsätzlich schmeckt die Creme sehr würzig. Sicher aufgrund der Hefe und dem Salz. Diese Würzigkeit suggeriert das "Käsehafte", allerdings würde ich die Creme nur warm essen, kalt schmeckt sie (mir) etwas seltsam.

Curry mit Auberginen-Mix





Eigentlich wollte ich ja nur das Tofu verkochen. Dann ist es im Bioladen aber über mich gekommen, als ich die ganzen tollen Gemüse sah. Ein Curry musste her! Weil im Curry alles gleich aussieht, hab ich die Zutaten vorher für euch fotografiert: 

1 rote Karotte
2 Möhren
1 Spitzpaprika
1/2 weiße Aubergine
1/2 runde, lila Aubergine
300g rote Kartoffeln

Ich weiß, ich hab's schon mal gesagt, aber wenn ihr die roten Karotten mal irgendwo seht, kauft sie! Sie halten länger als normale Karotten und schmecken herrlich süßlich karottig.



350g Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen

 Von links oben nach rechts unten:

2 EL Kokosfett
250g gemischter Reis
2 verschiedene Currypulver und Zimt
1 Chili
1/2 Block Tofu

Das Kokosfett hab ich im Kühlschrank gelagert, darum musste ich den Block abraspeln.
In dem Kokosfett bratet ihr Zwiebeln, Knobi und Tofu an. Ablöschen und den Rest des Gemüses dazugeben.
An Curry-Pulver hab ich noch einiges mehr als die abgebildete Menge gebraucht. Insgesamt ergibt das 4 Portionen, was die ganze Sache ziemlich low fat macht. Das fettigste an dem Rezept sind das Tofu und das Kokosfett, was zusammen ca. 40g Fett ergibt. Unnötig zu sagen, dass es trotzdem (oder gerade deswegen) extrem lecker war! :D
Ganz salzfrei war es allerdings nicht, weil in einer der Curry-Mischungen schon was mit drin war, darauf sollte man beim Einkauf achten. Ein gutes Gewürz sollte nicht mit (billigem) Salz gestreckt sein.

I Love U Fenchel


Ich hasse Fenchel, aber ich liebe ihn auch. Mittlerweile finde ich ihn echt super, meistens. Heute schmeckt er mir zumindest sehr gut, vielleicht schmeckt alter, schrumpliger Fenchel einfach besser? Keine Ahnung. Your Fenchel to go:

200ml Fenchelsaft aus 1/2 Fenchelknolle
4 reife Bananen
5 kleine Datteln

Also... um ehrlich zu sein, schmeck ich da fast gar keinen Fenchel mehr. Der Smoothie ist mir mit den Datteln grad sogar viel zu süß. Ich hatte auf leicht herbes Aroma gehofft, hatte aber Angst vor dem Fenchel und hab Datteln reingeschmissen. Dabei hat der Fenchelsaft ohne alles gut geschmeckt. Ich bin halt ein Angsthase. Nächstes mal geb ich mir den Fenchel richtig ;)

Donnerstag, 29. August 2013

Linsen im Sommer





Linsen im Sommer, na sowas! Also ich mag Linsen ja sehr gerne, aber ich Wirklichkeit gibt's das heute nur, weil mein ganzes Obst noch nicht reif ist! Ich hatte eigentlich mehr Lust auf was Frisches, darum gibt's einen schnellen, aber sommerlichen Salat dazu:

150g gelbe Linsen
Paprikagewürz
Wasser

2 Tomaten
Romana-Salat
Pflücksalat
Pak Choi
1 Limette
etwas Sesam

Richtig, der Salat ist nur mit Limettensaft angemacht. Schmeckt herrlich leicht und entschädigt für meine fruchtlose Zeit ;)
Ich weiss, das ist kein richtiges Rezept, aber so läuft's im Alltag nun mal, darauf muss man vorbereitet sein!

Big Bottle of Green Juice





Grüne Säfte in großen Flaschen!
Für ca. 1 Liter diesen benötigt ihr:

3 Tomaten
1 Mini-Romana
1/2 Fenchelknolle
4 Selleriestangen
1-2 Büschel Möhrengrün
3/4 Gurke
1 kleiner Pak Choi

Mixen, entsaften und trinken! Wie bei allen grünen Säften ist dieser hier sicherlich auch gewöhnungsbedürftig, aber ich trink sie mitllerweile ganz lässig und auch mein Mitbewohner meinte, so übel sei er gar nicht und er fühle sich jetzt super healthy!
Also unterschätzt nicht die Macht der Grünen Säfte! A Propos Macht: Entwder das Möhrengrün oder der Pak Choi waren so fasrig, dass mein Vitamix überhitzte und einen Notstopp einlegte. Macht es also nicht so wie ich, sondern schneidet faseriges Gemüse schön klein, bevor ihr es in den Mixer werft!

Mittwoch, 28. August 2013

Heather's Kartoffelrösti

Huiuiui heute Premiere, erster Post mit meiner neuen Blog-App :D


So, diese leckeren Kartoffelrösti gab's heut abend bei meiner Spitzen-Schwiegermutter in spe.

Und los geht's:
(für 4 Personen)

2kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
6-7 Champignons
etwas Mehl
etwas Sojamilch
Salz
Pfeffer
Petersilie
Chili

Kartoffeln schälen und raspeln. Würzen und etwas Mehl und Sojamilch zufügen, um die Eier zu ersetzen. Banane wollte ich nicht und Ei-Ersatz war nicht da. Aber so gings auch :)
Mit einem Esslöffel kleine Taler in die Pfanne drücken und von beiden Seiten goldbraun braten.
Dazu Apfelmus, gerne selbstgemacht, wer hat ;)

Dienstag, 27. August 2013

Tomaten-Spinat-Schüssel

Tomate - auf "japanische" Art!
Riesen Kohldampf und nix zu essen im Haus, außer:

200g gemischten Wildreis
7 Tomaten
1/2 Packung Tiefkühl-Spinat
1/2 Stück Tofu
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Sesam
etwas Muskat
etwas Öl
etwas Wasser

Reis kochen (brauner braucht länger als weißer). Zwiebel, Knoblauch und Tofu in Öl braten, Spinat mit Wasser zugeben und abdecken. Anschließend mit etwas Muskat würzen. Tomaten klein schneiden.
Alles schön herrichten und mampfen!
Wer etwas mehr Würze braucht, dem empfehle ich etwas Curry zum Spinat zu mischen!

Montag, 26. August 2013

Deftiges Schnitzel mit Bratensoße




Okay, gleich mal ganz unverblümt vorweg: Dieses Rezept rockt. Ich wollte besonders deftige Hausmannskost kochen und das ist mit diesem Rezept auch gelungen. Genau das Richtige für Fleisch-Vermisser. Aber ganz langsam von vorne.

Die Schnitzel für eine Person, bei Bedarf die Menge entsprechend der Anzahl der hungrigen Mäuler multiplizieren:

4 kleine Sojaschnitzel aus Trockensoja
1 EL Schnitzelgewürz "Wiener Mischung"
1 TL Tomatenmark
1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
1/2 TL Chili
1/4 TL Knobipaste (s.u)
etwas Wasser

Die Schnitzel in sprudelndem Wasser 15min kochen, etwas abkühlen lassen und dann das überschüssige Wasser ausdrücken. Wenn man viel Zeit hat, kann man sie in ein Tuch schlagen und für eine Stunde oder so einen Topf draufstellen, der das Ganz ausdrückt. Man sollte sie danach aber trotzdem nochmal einzeln von Hand ausdrücken. Aus den restlichen Zutaten eine Marinade mischen und die Schnitzel darin einlegen - bei mir waren's vielleicht 2-3 Stunden, das hat locker gereicht. In der Pfanne knusprig braten.

Für die Bratensoße habe ich mich von Heiners Rezept von Koch's Vegan inspirieren lassen:

1 kleine Zwiebel, püriert
1/4 TL Knobipaste (s.u.)
1/4 roter Paprika, püriert
1 Karotte, püriert
4 Chamapignon, püriert
1 EL Tomatenmark
1 EL Würzhefeflocken
1 EL feines Sojagranulat
2 EL Himbeer-Balsamico
200-300ml Wasser

Die pürierte Zwiebel mit der Knobipaste in etwas Öl braten. Die Knobipaste besteht aus in Öl püriertem Knoblauch und ist so im Kühlschrank lange haltbar.
Wenn die Zwiebel langsam braun wird, Paprika-, Karotten- und Pilzpüree dazugeben und mitbraten.
Mit Balsamico ablöschen. Falls ihr keinen Himbeer-Balsamico habt, geht auch jeder andere Essig mit etwas Zucker.
Wasser hinzugeben; Tomatenmark und Würzhefe je nach Geschmack. Das feine Sojagranulat hab ich nur rein getan, um "Fleischflusen" aus echter Bratensoße zu imitieren, könnt ihr auch getrost weglassen. Eine Weile köcheln und eindicken lassen - umso länger desto besser!
Als Beilage gab's bei uns, neben einem gemischten Salat, auch Vollkorn Dinkelnudeln, die sehr fein und lecker waren - und außerdem in 5min schon durch! Probiert sie mal aus!


Stefan meint übrigens, wenn man die Schnitzelchen klein geschnitten in die Soße wirft, geht das Ganze auch locker als extrem leckeres Gulasch durch.
Ein voller Erfolg, juchuuu! :D


Weder fettarm, noch salzfrei, aber vegan und super lecker!

Sonntag, 25. August 2013

Brotaufstriche






Wie man merkt ist heute Sonntag und ich habe ein bisschen Zeit herum zu experimentieren und die Ergebnisse natürlich sofort mit euch zu teilen :D
Hier also meine wunderschönen selbstgemachten veganen Brotaufstriche. Und da das Leben vielfältig ist, gibts gleich zwei Sorten, einmal würzig-herb und einmal süß-fruchtig.


Olive-Tomate-Cashew-Aufstrich

Hierfür muss in den Mixer:

8-10 Oliven
2 mittelgroße Tomaten
etwas Tomatenmark
etwas Senf (für alle die sich salzarm/frei ernähren möchten, passt beim Senf und dem Tomatenmark auf. Senf mit Meersalz statt (Jod)Salz ist der von Zwergenwiese oder Byodo)
eine Handvoll Cashewnüsse (vorher wässern)
Öl nach Bedarf

Wenn alles schön zerkleinert ist, alles mit Kräutern abschmecken und nochmal kurz durchmischen. Ich nahm für meinen Aufstrich natürlich Pfeffer, aber auch Oregano, Basilikum und etwas Chili.


Mango-Pfirsich-Nuss-Aufstrich

Dafür benötigt ihr:

eine halbe Mango
einen Pfirsich
4-5 Datteln
1-2 EL Tahin
Sonnenblumenkerne
Öl
einen Schuss Zitronensaft
etwas Zimt

Die Datteln und die Sonnenblumenkerne wässern. Dann alles in den Mixer und mit Öl und Zitronensaft abschmecken. 
Falls ihr euch fragt, wo die Nuss in der ganzen Geschichte ist, ich finde das ganze Mus hat durch die Datteln und vor allem die Sonnenblumenkerne einen nussigen Geschmack bekommen. Außerdem hatte ich auf meinem Etikett keinen Platz für Mango-Pfirsich-Sonnenblumen-Dattel-Aufstrich ;)

Wenn ihr es raw-vegan (zumindest Mango-Pfirsich) wollt, einfach so lassen und genießen. Beide Aufstriche funktionieren ohne aufkochen. 
Ich habe beide Aufstriche in der Pfanne superheiß angeröstet und gleich in die Gläser abgefüllt. Schraubdeckel drauf und auf den Kopf stellen. Dadurch sollen die Kreationen länger haltbar sein und ich finde sie schmecken auch etwas anders und die Aromen verbinden sich schöner :)

Viel Spaß beim nachmachen - selber machen - neu erfinden

Freitag, 23. August 2013

Gemüsekracker Variation

Heute fix auf den Tisch: Gemüsekracker mit Tomatensoße!

Soße:
7 Tomaten
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen

Alles mixen und so lang wie möglich im Topf kochen. Derweil können die Gemüsekracher im Ofen vor sich hin brutzeln. Ideal, wenn man nebenbei noch Hausarbeiten oder Ähnliches zu verrichten hat, weil sich das Essen praktisch von selbst kocht! :3